Frühstück mit Elena

...aber gegessen haben wir nichts


Heute Morgen stand plötzlich Elena vor der Türe. Durch den Babystress hatte ich doch glatt vergessen, dass sie mich besuchen wollten und wir drei Damen anschließend im kleinen Bistro am Stadtpark eine Kleinigkeit essen wollen.
Elena findet mein Nachthemd super süß und ihr ist es egal, dass wir erst später los können, sie will sich sowieso erst einmal ihre kleine Nichte in aller Ruhe anschauen. Zuvor muss ich aber noch ihren großen Bauch bestaunen. In zwei Wochen hat sie auch bereits ihren Endbindungstermin. Wie doch die Zeit vergeht.

Solange ich mich umziehe hält sich Elena natürlich im neuen Kinderzimmer auf. Sie bestaunt Junipas kleine Fingerchen und kleine Zehen: „Habt ihr nicht Angst, dass sie abbrechen?“ Sie kichert und Junipa ist davon sehr begeistert und wackelt wild mit den Ärmchen.
Als ich umgezogen und mit tonnenweise Makup auf den Augenliedern zurückkehre sind Clark und Elena gerade in ein intensives Gespräch über Umbaumaßnahmen verwickelt. „Ich bin total begeistert von eurem Kinderzimmer. Bei uns im Haus geht es noch drunter und drüber. VJ meint er braucht keine Handwerker, aber ich brauch in wenigen Wochen ein fertiges Kinderzimmer!“ plappert Elena munter weiter. Sie scheint mich nicht zu bemerken und so hole ich Junipa aus ihrem Bettchen. Erst durch ihr fröhliches Quieken werde ich bemerkt.

Clark war so von seiner kleinen grünen Tochter angetan, dass er sie gar nicht loslassen wollte. Für ein Frühstück im Bistro ist es eh schon viel zu spät und noch dazu habe ich bereits gegessen. Also haben Elena und ich uns alleine auf den Weg zum Stadtparkt gemacht. Zuerst schaukelten wir, aber so ein doofes Kind wollte dann unbedingt auch schaukeln und die Mutter war noch viel doofer und wollte uns erst dann in Ruhe lassen, wenn wir die Schaukel freigeben. Zu solch gestörten Müttern wollen wir beide niemals werden, haben wir uns dann geschworen und anschließend sind wir zu einem freien Schachtisch gegangen. Wie das Spiel geht wissen wir nicht, aber wir haben getan als würden wir uns total konzentrieren und jeden Zug genauestens planen und nun lachen wir uns darüber kaputt.

11.8.11 11:38
 


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